Der ASC 09 Dortmund war in dieser Saison in der Oberliga Westfalen lange Zeit auf Aufstiegskurs. In den vergangenen beiden Spielen (1:1 gegen Ennepetal und 3:4 gegen Rhynern) konnte der zwischenzeitliche Tabellenführer allerdings keine Bestleistung abrufen und rutschte auf Rang drei, nun vier Punkte hinter Türkspor Dortmund und fünf hinter Lotte, ab.
Doch egal in welcher Liga es für die Aplerbecker weitergeht, auf ihren Torgaranten ist auch im kommenden Jahr Verlass. Maximilian Podehl hat seinen Vertrag erneut verlängert und wird damit in seine neunte Saison beim ASC gehen. Der mittlerweile 26-Jährige kam 2016 aus der Jugend von Eintracht Dortmund und lief im Seniorenbereich nie für einen anderen Klub auf.
In den vergangenen Jahren zählte Podehl stets zu den besten Torjägern der Oberliga Westfalen. Gleich in seiner Debüt-Saison gelangen ihm 16 Treffer - und die sollten (mit Ausnahme der beiden aufgrund der Corona-Pandemie verkürzten Saisons 2019/20 und 2020/21) sein Tiefstwert bleiben. Insgesamt lautet seine Fabel-Bilanz für den ASC: 209 Pflichtspiele, 139 Tore.
Der Titel des Torschützenkönigs war ihm dennoch bislang nicht vergönnt. Das könnte sich dieses Jahr allerdings ändern, denn erneut - wen wundert es - mischt Podehl im Ranking der besten Torjäger ganz oben mit. Sein größter Konkurrent ist dabei in dieser Spielzeit Luca Steinfeldt vom SC Preußen Münster II, der ihm mit 27 zu 22 Treffern bereits im Vorjahr den Titel streitig machte. Beide stehen nach 28 Spieltagen mit 18 Treffern gemeinsam an der Spitze.
Keine finanziellen Gründe für die Verlängerung
Die Leistungen des Angreifers bleiben sicherlich auch bei anderen Klubs nicht unbemerkt, finanziell habe man ihn allerdings nicht überzeugen müssen, stattdessen sei die Entscheidung vor allem gefallen, weil "er sehr gut mit dem Trainerteam klarkommt", erklärte Samir Habibovic im Gespräch mit den "RuhrNachrichten". Auch Aplerbecks Sportlicher Leiter weiß: "Ohne Maxis Tore würden wir nicht da oben stehen."
Damit die Dortmunder auch im Schlussspurt noch ihre Aufstiegschancen wahren, geht es darum, schnellstmöglich wieder auf die Siegerstraße zu finden. Dafür braucht es vor allem Podehl, der in den vergangenen drei Spielen nicht treffen konnte - eine Durststrecke mit Seltenheitswert für den Vollblutstürmer. Die nächste Chance für den Top-Torjäger und seine Mannschaft gibt es am Sonntag (15 Uhr) bei Victoria Clarholz.